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01.09.2009

Lennestädter Grüne bejubeln hervorragendes Ergebnis

Lennestädter Grüne erzielen bei den Kommunalwahlen ein hervorragendes Ergebnis. Mit 11,12 % der Stimmen honorierten die Wählerinnen und Wähler die bisherige Arbeit der Grünen im Rat. Fraktionsvorsitzender Andreas Verbeek:" In der neuen Ratsperiode werden wir mit vier (4) Personen und im Gegensatz zu den anderen Fraktionen mit einem Frauenanteil von 50 % im Rat vertreten sein. Auf den Themenfeldern Bildung, soziale Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und intakte Umwelt werden wir auch künftig unsere Ideen und Konzepte einbringen und appellieren an CDU und SPD sowie den neuen Bürgermeister Hundt uns hierbei im Interesse der Bürgerinnen und Bürger der Lennestadt zu unterstützen. Bedanken möchte ich mich im Namen der Fraktion bei den Mitgliedern und Unterstützern, die einen langen und kräftezehrenden Wahlkampf geführt und teilweise hervorragende Ergebnisse in den einzelnen Wahlbezirken erzielt haben. Stellvertretend für alle möchte ich unseren Kandidaten Gerd Schäfer erwähnen, der im WB Meggen 1 mit 26,33 % der Stimmen ein historisches Ergebnis erzielt hat. Bedanken möchte ich mich auch für den Zuspruch und die Unterstützung, die wir in vielen Gesprächen im Wahlkampf erfahren haben."

 

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29.05.2009

GRUENE sammeln gebrauchte CD's und DVD's

Grüne Sammelbox jetzt  im Rathausfoyer

 

Die Grünen in Lennestadt haben jetzt neben der Sammlung von

Flaschenkorken ein weiteres Angebot zum Sammeln von Wertstoffen

installiert. Mit Genehmigung der Stadtverwaltung wurde im Foyer des

Rathauses nun die Grüne Box aufgestellt.

Wer kennt das nicht? Im Briefkasten eine Werbe - CD, in der gekauften Zeitschrift eine CD-Beilage usw. ständig fallen alte CD’s und DVD’s an.

Aber wohin damit? In die Mülltonne  gehören diese nicht, denn sie sind aus Plastik, aber in den gelben Sack  gehören sie auch nicht, denn sie tragen keinen grünen Punkt.

CD's und DVD's bestehen aus dem sehr hochwertigen Kunststoff Polycarbonat.

Sie sind mit einer sehr dünnen Metallschicht bedampft und mit einer Schutzschicht lackiert, die dann bedruckt wird. Diese Stoffe können z.B. mechanisch voneinander getrennt werden, um sie einer hochwertigen Wiederverwendung in der Medizintechnik, der Automobil- und Computerindustrie zuzuführen.
Abgeholt werden die gesammelten Silberlinge durch die Aachener Projekt-Werkstatt 
Heinrich Böll e.V., für die wir GRÜNE bereits seit Jahren Flaschenkorken sammeln.

Tschernobyl - 23. Jahrestag

Wind und Regen Wetterprognosen – im April 1986 haben sie existenzielle Bedeutung. Wohin werden Wind und Regen den radioaktiven Fallout tragen? Der strahlende Cocktail aus Cäsium, Strontium und weiteren Isotopen bedroht ganz Europa. Am Ende verteilt sich die Hauptlast auf den Süden Weißrusslands, den Norden der Ukraine und die angrenzenden Gebiete Russlands. Am härtesten betroffen ist die Gomel-Region nördlich von Tschernobyl. Die mit mindestens einem Curie Cäsium 137 pro km2 belastete Fläche ist so groß wie Österreich und die Schweiz zusammen.

Unfassbar Der Schock kommt auch in Deutschland erst mit einiger Verzögerung an. Die BauchrednerInnen der Atomlobby reagieren mit dem eingeübten Verharmlosungsreflex: "Atomkraft ist sicher." Offizielle Stellen in Deutschland sehen zunächst keinen Anlass für konkrete Verhaltensempfehlungen und Warnungen – Ruhe bewahren. In der Bevölkerung wächst die Angst.

Wer nicht fühlen kann, muss messen In den höheren Luftschichten zirkulieren bald auch über Westeuropa radioaktiv belastete Wolken. Niederschläge verteilen den Fallout. Man sieht ihn nicht, man riecht ihn nicht, man schmeckt ihn nicht. Aber er ist da. Und er ist eine Gefährdung. Eine Unbedenklichkeitsgrenze gibt es bei radioaktiver Strahlung nicht. An vielen Orten in der Bundesrepublik finden sich plötzlich Strahlenmesslabors. Angesichts der anfänglichen Untätigkeit offizieller Stellen hilft sich die Zivilgesellschaft selbst.

Vorsichtsmaßnahmen Kinder nehmen alles in den Mund. Wenn sie nun auf einem kontaminierten Spielplatz verstrahlte Erde in den Körper aufnehmen? Ein Albtraum. Stadtoberhäupter lassen – nur zur Vorsicht – öffentliche Spielplätze sperren, den Sand untersuchen und gegebenenfalls austauschen. Sollen die Kinder jetzt auch nicht mehr im Garten spielen, zumindest die ganz kleinen? Messungen von Lebensmitteln legen es nahe, Wild und Pilze zu meiden. Sie scheinen das radioaktive Material in den Wäldern regelrecht einzusammeln.

Mehrheit gegen Atom Spätestens jetzt ist es entschieden: Die Deutschen wollen keine Atomkraftwerke. Der GAU, der größte anzunehmende Unfall, ist keine abstrakte Größe der Versicherungsmathematik mehr. Er hat jetzt einen Namen – Tschernobyl. Nach der Katastrophe wird in Deutschland kein einziges AKW mehr genehmigt. Als Jahre später die erste rot-grüne Bundesregierung mit der Energiewirtschaft den Atomausstieg vereinbart, kann sie auf eine stabile Zustimmung in der Bevölkerung bauen.

Hilfe wird immer schwieriger Auch im Jahr 21 nach der Katastrophe reißt die Hilfe nicht ab. Zahlreiche Initiativen in Europa laden Kinder aus der besonders belasteten Region zu Ferienaufenthalten ein, besuchen diese Gegend und versorgen die BewohnerInnen mit Hilfsgütern. Nicht zuletzt halten sie die Erinnerung wach. Doch im autokratisch regierten Weißrussland sind Hilfsorganisationen aus Westeuropa nicht gern gesehen. Hilfsgüter für die Tschernobyl-Region sollen sie bei der Regierung abgeben. Sie wisse am besten, wer bedürftig sei. Ferienaufenthalte von Kindern aus der verstrahlten Region bei deutschen Familien versucht das Regime noch heute zu erschweren.

Opfer Von der ausgetretenen Radioaktivität trugen schätzungsweise sieben Millionen Menschen Schäden davon, heißt es in einer AP-Meldung von 2004. Nach offiziellen Angaben starben 31 Menschen an den unmittelbaren Folgen des Unfalls. In der Umgebung des Unglücksreaktors häufen sich bis heute Krebserkrankungen und Missbildungen.

Ein bisschen Krebs Durch ihre zentrale Rolle in der Auseinandersetzung um Irans Atomprogramm ist die IAEO 2005 in den Blickpunkt gerückt. Nicht so berühmt ist ihr Wirken bei der Aufarbeitung der Tschernobyl-Katastrophe. Sie will als anhaltende Gesundheitsbelastung lediglich eine leicht erhöhte Rate von Schilddrüsenkrebs gelten lassen. Kein großes Problem, der sei heute gut zu behandeln. Ähnlich die UNO – für die Weltorganisation ist Tschernobyl kein Thema mehr.

Neue AKW in der Ukraine? Russische GaslieferantInnen legen der Ukraine 2005 die Daumenschrauben an und drehen zwischenzeitlich den Gashahn ab. Kiew reagiert: Um die Abhängigkeit vom Gas zu verringern, plant die Regierung den Bau neuer AKW. "In den neu gebauten Atomkraftwerken werden wir die Kapazitäten erhöhen müssen", so Ministerpräsident Jechanurow (ntv.de, 6.1.06).

Pripjat – Geisterstadt Eine Stadt mit vormals 50.000 EinwohnerInnen, gebaut für die ArbeiterInnen des Atomkomplexes von Tschernobyl – nur vier Kilometer von ihrem Arbeitsplatz entfernt. 2006 ist Pripjat verlassen. Die Strahlenbelastung ist zu hoch, als dass hier jemand leben könnte. Pripjat bleibt ein Freilichtmuseum sowjetischer Baukultur, bis die Natur sich das Terrain zurückerobert hat

 

Sportunterricht der Grundschule Saalhausen

Saalhauser Eltern bieten der Mehrheitsfraktion die Stirn..

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Einladung zum Kinoabend

"Let's make Money"

Der Film zur Weltkrise!

Der Eintritt ist frei!

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20.01.2009

Auferstehung der Atomkraft?

Fast täglich hören wir von Atomlobby Meldungen über eine Reanaissance der Atomkraft. Die Realität sieht anders aus.
Und von Stromlücke ist in Deutschland nichts zu spüren: Trotz der ganzjährigen Stillstände der AKW Brunsbüttel und Krümmel ist Deutschland weiterhin Stromexportland.

 

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18.12.2008

Lennestadt verabschiedet letzten Haushalt unter Heimes

Den letzten Haushalt, der von BM Alfons Heimes verantwortet wird, wurde am Mittwoch vergangener Woche gegen die Stimmen der Grünen Ratsfraktion verabschiedet. Fraktionssprecher Andreas Verbeek:" Wir haben den HH-Entwurf u.a deshalb abgelehnt, weil er unserer Auffassung nach zu wenig Nachhaltigkeit beinhaltet, weder bei den Finanzen noch bei dem Umgang mit sonstigen Ressourcen. Steuergelder werden ohne einen nachhaltigen Effekt verausgabt. Und angesichts der bevorstehenden Krise mit Steuererwartungen in Höhe von 15,3 Mio € bei der Gewerbesteuer zu planen, ist unser Auffassung nach, mehr als riskant."

Mehr Informationen hierzu? Lesen Sie die komplette HH-Rede. Diese finden Sie unter Ratsfraktion/Haushaltsreden. 

 

12.12.2008

European Energy Award (EEA) Zertifizierung

Auf unseren Antrag hin nimmt jetzt auch Lennestadt am Zertifi-zierungsverfahren teil...
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Gegen automatische Diätenerhöhung

Gegen eine automatische Diätenerhöhung der Landtagsabgeordneten   Mehr »

04.12.2008

Lokalredaktionen der WR/WP droht Schließung

In einem Brief an die Geschäftsleitung der WAZ-Mediengruppe fordert der grüne Ortsverband ein Überdenken der Pläne...
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Grüne demonstrieren in Gorleben

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Grüne vermissen Nachhaltigkeit bei Familienförderung

 

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Gebäudethermographieaktion in Lennestadt

07.10.2008 

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Al Gore's Kampagne "We can solve it"

Nach seinem beeindruckenden Film "Eine unbequeme Wahrheit " zum Klimawandel hat Al Gore in den USA eine Kampagne zum Umsteuern in der Energiepolitik gestartet. Lesen Sie die deutsche Übersetzung seiner Rede vom 17.07.2008...
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20.07.2008

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